2. Februar 2017

Spielwarenindustrie – Unsere Fachkompetenzen

Biokompatibilität

biologische Testung: Biokompatibilität

Sie planen die Herstellung eines Spielzeuges mittels einer Legierung oder Beschichtung, die bislang noch nicht verwendet wurde? Die Biokompabilität stellt eine große Frage im Thema der Sicherheit bei der Herstellung und Entwicklung von Spielwaren. Das senetics Biolabs führt verschiedene, nonkonforme Tests durch und stellt so sicher, dass Ihre Materialien verträglich sind.

Biokompatible Materialien haben keinen toxischen oder gefährdenden Effekt auf biologische Systeme. Da Modeschmuck oder Spielwaren über einen langen Zeitraum in direktem Kontakt mit der Haut oder dem umgebenden Gewebe stehen, dürfen sie keine Abwehrreaktion des Immunsystems hervorrufen. Hersteller sollten von daher Ihre Spielwaren vor deren Einsatz, zum Schutz der Kinder, prüfen.

Wir testen die Biokompatibilität Ihres Produkts gemäß DIN EN ISO 10993. Damit weisen wir nach, ob das Material biologisch inert ist. Wir stellen außerdem sicher, dass das Umgebungsgewebe nicht geschädigt wird.

Unsere Leistungen:

  • Zytotoxizitätstestung nach DIN EN ISO 10993-3
  • Genotoxizität, Karzinogenität, Reproduktionstoxizität nach DIN EN ISO 10993-5
  • Hämokompabilität nach DIN EN ISO 10993-4
  • Endotoxintestung nach DIN EN ISO 10993-11
  • Und weitere auf Anfrage!

EG Baumusterprüfung nach Richtlinie 2009/48/EG

Spielzeug Richtlinie 2009/48/EG

Die EG-Baumusterprüfung ist Teil eines, von der Europäischen Union vorgeschriebenen, Verfahrens. Es stellt die Forderung bestimmte Produkte vor deren Inverkehrbringen auf die Einhaltung von EU-Normen zu prüfen. Diese Prüfungen für Medizinprodukte und Spielwaren bietet unser biologisches Prüflabor an. Gehen Sie mit unserer Hilfe sicher Ihre Waren EU-konform zu vermarkten und in den Handel zu bringen.

Sicherheitstechnische Prüfung von Spielzeugen nach
DIN EN 71

Die Norm für sicherheitstechnische Prüfungen legt die Anforderungen und Verfahren für die mechanischen und physikalischen Eigenschaften von Spielwaren fest. Sie ist gültig für alle Erzeugnisse und/ oder Materialien, die zum Spielen von Kindern verwendet werden. Die Richtlinie zählt somit auch Spielwaren im Neuzustand dazu. Es berücksichtigt aber auch die Benutzungsdauer bei kindgemäßem Gebrauch. DIN EN ISO 71 hat somit das Ziel, Verletzungen zu verhindern, welche aufgrund von ungeeignetem Material bzw. unzureichender Bearbeitung auftreten.

Unsere Leistungen:

  • Mechanisch/ Physikalische Prüfungen DIN EN 71-1
  • Entflammbarkeit DIN EN 71-2
  • Inhaltsstoffprüfung DIN EN 71-4, -5, -7
  • Test der organisch/ chemischen Verbindungen DIN EN 71-9-11

Prüfung auf Farbechtheit

Pruefung auf Farbechtheit

Die Farbechtheit von Textilien und Lacken trägt wesentlich zur Sicherheit und Verträglichkeit von Spielwaren bei. Gerade Kleinkinder nehmen Spielzeuge in den Mund. Das begünstigt die Gefahr der Ablösung gefährlicher Substanzen. Hersteller sollten daher darauf achten Textilien und Farben bzw. Lacke auf ihre Beständigkeit gegenüber verschiedener Körperflüssigkeiten zu untersuchen. Unser Labor verfügt über künstlichen Speichel und Schweiß, mit welchem der natürliche Gebrauch beim Spielen simuliert werden kann. Die Flüssigkeiten gleichen in ihrer Zusammensetzung den natürlichen Körperflüssigkeiten und ermöglichen so eine gute Einschätzung der tatsächlichen Abnutzung.

Messung von antibakterieller Aktivität auf Kunststoff- und anderen porenfreien Oberflächen – ISO 22196

Keimbefall Versuchsobjekt

Die ISO-Norm 22196 basiert auf der japanischen Norm JIS Z 2801. Ziel der Norm ist die Bestätigung der antimikrobiellen Wirksamkeit von Oberflächen. Antimikrobielle Kunststoffe gewinnen aus Gründen der Vermeidung, zunehmend an Bedeutung und werden bereits bei zahlreichen Medizinprodukten angewendet. Der erhöhte Bedarf löst als Reaktion eine steigende Nachfrage nach der Bestätigung der Wirksamkeit aus. Die Prüfung wird in der Regel mit einem gramnegativen und einem grampositiven Bakterienstamm durchgeführt. Zusätzlich kann unser Labor auch auf MRSA-Keime testen, da diese vor allem in Kliniken ein immer größeres Problem darstellen. Die Bakterien werden auf den modifizierten Oberflächen inkubiert. Im Anschluss daran stellen unsere Experten die Wachstums- bzw. Überlebensrate fest. Abschließend bestätigen wir Oberflächen, welche im Vergleich zur Kontrolle das Bakterienwachstum deutlich verlangsamen bzw. ein Absterben der Bakterien verursachen, als antimikrobiel.

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